Bye Bye Deutschland – zum zweiten Mal

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Unsere Transafrika-Reise von Deutschland nach Südafrika haben wir im Mai 2012 erfolgreich beendet und sind von Johannesburg zurück nach Deutschland geflogen. Der Hanomag konnten wir auf einer Farm in der Nähe vom Airport Johannesburg unterstellen. Dort hat er über ein Jahr auf uns gewartet. Es stimmt, wen einmal das Afrika-Fieber gepackt hat, den lässt es nicht mehr los. Außerdem fehlten uns ja noch ein paar Länder auf der Ostseite, die wir nun ab September 2013 bereisen wollen. In Botswana und Zimbabwe werden wir vor allem Nationalparks besuchen, denn kurz vor der Regenzeit herrschen ideale Bedingungen für die Wildbeobachtung. Danach werden wir nach Malawi fahren und uns ein schönes Plätzchen am See suchen, wo wir dann erst mal für längere Zeit bleiben. Dort starten wir unser Projekt, ortsunabhängig zu arbeiten – die Hanomaden in Afrika.

Hanomag-wartet-in-Johannesburg

Kaum war die Entscheidung wieder zu reisen gefallen, ging die Arbeit los: Das Wichtigste war, zuverlässige Zwischenmieter für unsere Berliner Wohnung zu finden. Als der Vertrag unter Dach und Fach war, mussten wir wenig später schon unsere Sachen zusammenpacken. Inzwischen haben wir ja schon reichlich Übung. Zum Glück mussten wir diesmal nicht die Möbel auseinander schrauben, denn die bleiben in der Wohnung. Da wir uns bemüht haben in unserer Zeit in Deutschland nur das Nötigste neu zu kaufen, kommen wir jetzt mit 3 Kubikmetern Lagerfläche für ein paar Kisten aus.

1 Woche vor Abreise sind dann auch noch unsere beiden Laptops kaputtgegangen. Naja, besser vor der Reise, als in Afrika. So mussten wir uns in kürzester Zeit noch günstige Laptops besorgen, die leicht sind und eine lange Akkulaufzeit haben. Und wir sind fündig geworden. Zusätzlich benötigten wir noch einige andere Ausrüstungsgegenstände , die uns auf unserer ersten Reise gefehlt haben. (Demnächst werden wir darüber noch genauer berichten, wenn wir sie dem Praxistest unterzogen haben). Darunter zum Beispiel ein modernes Ladegerät  für unsere AGM-Solarbatterie, mit dem man natürlich auch die Starterbatterien laden kann. Denn erstaunlicherweise gab es auf Campingplätzen öfter Strom als gedacht und unsere Solarzelle reicht nicht aus um unseren Kühlschrank und Laptops zu betreiben – vor allem wenn man den ganzen Tag über damit arbeitet. Der Kühlschrank muss auch wirklich Schwerstarbeit leisten bei zuweilen über 55 Grad im Auto.

Am 31.08.2013 war es endlich soweit. Pats Schwester Sabine brachte uns zum Frankfurter Flughafen. Um 11 Uhr ging es für Pat mit Emirates los, um 15 Uhr für Verena mit Egypt Airways.
Getrennte Flüge deshalb, weil Pat noch vom letzten Jahr einen Emirates Gutschein für einen Freiflug nach Südafrika hatte und Verena hat sich für Egypt Airways entschieden, da diese Fluggesellschaft zu dem Zeitpunkt günstige Flüge hatte und 2x23kg Gepäck erlaubt.

Über den Autor

hatte schon immer Fernweh. Als digitale Hanomadin hat sie das Reisen zu ihrem Lebensstil gemacht. Auf runterwegs.de teilt Sie mit Dir Reiseerfahrungen, Reisetipps und was ihr sonst noch in den Sinn kommt.

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