Kaffeezeremonie & Beer Garden

0

Am Montag, den 28. Februar 2011 klappt es endlich mit dem Geldabheben und wir können die beiden Reifen kaufen. Dann fahren wir zu Ecopia (2 Gehminuten von Wim’s entfernt), um dort eine Marmelade zu kaufen, die wir Lena schenken wollen. Dort gibt es zum Beispiel Papaya, Guava oder Mango Marmelade. aus ökologischem Anbau. Auf das Geschäft sind wir gekommen, da uns eine äthiopisch-deutsche Mitarbeiterin angesprochen hat, als sie hörte, dass wir deutsch sprechen.
Kaffeezeremonie in Äthiopien
Als wir später einen Reifen auf die Felge aufziehen lassen,stellen wir einen Riss in der Felge fest. Kein Problem, um die Ecke ist gleich ein Schweißer. Trotzdem ist die Felge nach dem Schweißen immer noch nicht dicht. Um es besser schweißen zu können, muss der Reifen wieder runter von der Felge. Beim draufmachen ist aber der Hammer kaputt gegangen, deswegen kann er das nicht mehr machen. Wir machen uns auf die Suche nach einem anderen Geschäft, dass Schweißen und die Reifen draufmachen kann. Haben aber keinen Erfolg, dann fahren wir zurück zu Lena und Paul, da wir bei ihnen zu einer Kaffeezeremonie eingeladen sind, die die Haushälterin extra für uns macht. Die Bohnen werden erst auf einem Kohlekocher geröstet, dann gestampft und danach der Kaffee zubereitet. Zur Zeremonie gehört auch immer Dekoration und Weihrauch.
Kaffee rösten
Am nächsten Tag finden wir nach längerer Suche endlich einen Laden, der unsere Felge reparieren kann. Nun müssen wir nur noch eine Kette und ein Schloss kaufen, um den zweiten Reifen sicher auf dem Dach zu befestigen. Nach dem Abendessen im Garten mit Paul und Lena, gehen wir ein letztes Mal in die Stadt um uns im Beer Garden Inn ein deutsches Bier zu genehmigen. Es ist zwar kein Biergarten, wie wir uns das vorgestellt haben, sondern ein Bierzelt und das ganze gehört zu einem stylischen Hotel. Aber das Bier ist hausgebraut und nicht schlecht aber etwas teuer. Dafür endlich mal wieder dunkles Bier. Wer möchte bekommt dort auch Würstchen, Sauerkraut und Grillhendel. Wir wollen uns auch einen kleinen Snack gönnen . Als wir vor der deutschen Botschaft auf Lena warten, die uns das letzte Stück mitnehmen will, sehen wir mitten auf der Straße Hyänen. Unsere ersten wilden Tiere, die wir sehen.un ist wirklich Zeit Addis zu verlassen, wir waren schon eine Woche hier. Wir verabschieden uns von Lena und Paul und machen uns Mittwoch morgen auf den Weg Richtung Lake Langano. In Debre Zeit gibt bei der Genesis Farm einen Shop, der manchmal Local Gouda und Local Ricotta verkauft. Wir haben Pech und es gibt nur Milch, Yoghurt und Eier. Als wir beim Bekele Mola Hotel am Lake Langano ankommen, müssen wir leider feststellen, dass es geschlossen ist. Danach versuchen wir es beim Wabi Shebelle Hotel, aber dort müssten wir ein Zimmer nehmen und dürfen nicht campen.Wir versuchen es noch bei einem anderen ziemlich edlen Resort, haben aber auch dort keinen Erfolg. Da es nun schon dunkel ist, halten wir bei einem Truck Stop und fragen ob wir dort campen dürfen. Kein Problem, kostet nichts und einen Wächter haben sie auch. Außerdem bekommen wir dort die zartesten Tibs (gegrillte Fleischstücke), die wir bisher in ganz Äthiopien gegessen haben.

Über den Autor

hatte schon immer Fernweh. Als digitale Hanomadin hat sie das Reisen zu ihrem Lebensstil gemacht. Auf runterwegs.de teilt Sie mit Dir Reiseerfahrungen, Reisetipps und was ihr sonst noch in den Sinn kommt.

Hinterlasse einen Kommentar

* Affiliate Link