Simbabwe – Wichtiges auf einen Blick

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Einreise

Wir sind über den Grenzübergang Kazungula (zwischen Kasane, Botswana und Victoria Falls, Simbabwe) eingereist. Die Einreise ging zügig und ohne Probleme. Bei der Einreise erhält man ein 30 Tagesvisum (30 US$/Person). Dies kann in mehreren großen Städten verlängert werden. Für Fahrzeuge muss eine Versicherung, Road- und Carbontax, abhängig vom Hubraum bezahlt werden. Bei unserem Hanomag, mit 2800 ccm waren insgesamt 55 US$ fällig.

Geldautomaten

Geldautomaten (VISA) sind in Simbabwe nur in größeren Städten vorhanden und funktionieren auch nicht immer. Bei der Stanbic Bank haben wir fast immer neue Dollarscheine (wichtig, wenn man seine Bargeldreserven für andere Länder aufstocken will) am ATM bekommen.

Dieselversorgung

Tankstellen gibt es an allen großen Hauptverkehrsstrassen.

Lebensmittel

Lebensmittel sind in Simbabwe im allgemeinen sehr teuer, also am besten vorher alle Vorräte aufstocken.

Streetfood

Leider gibt es in Simbabwe kein Streetfood, Ausnahmen bieten hiervon nur gelegentlich verfügbare, gegrillte Maiskolben.

Straßen

Teerstrassen sind im allgemeinen in relativ gutem Zustand.
Vielbefahrene Pisten sind häufig in schlechterem Zustand, meist starkes Wellblech.

Victoria Falls

Der zu Fuß nur 5 Minuten von der Innenstadt entfernte Shoestring Backpacker bietet in Vic Falls die kostengünstigste Camping Möglichkeit. Für Fahrzeug steht hier der Parklatz oder ein kleines Stück Wiese hinter den Bungalows zur Verfügung. Strom- und Trinkwasseranschlüsse sind vorhanden. Am Wochenende wird die Bar des Backpackers von vielen Einheimischen besucht und ist daher sehr laut.
Ein Besuch des Victoria Falls NP kostet für Europäer 20 US$/Person. Unserer Meinung nach lohnt sich der Besuch, auch zur Trockenzeit. Außerdem bietet es sich an die Grenzbrücke Richtung Sambia zu überqueren, auf der sambischen Seite die Bar an der Schlucht zu besuchen und den Leuten beim Bungee springen zuzuschauen. Da diese noch vor dem offiziellen sambischen Grenzübergang liegt, ist keine Ausreise aus Simbabwe und kein Sambia Visum erforderlich. Bei der Immigration auf der Simbabwe Seite muss lediglich angegeben werden das man auf die Brücke möchte und man erhält einen Passierschein.

Hwange NP

Der Eintritt für den im Nord-Westen Simbabwe gelegenen Nationalpark beträgt 20 US$/Person und 15 US$/Fahrzeug. Zu beachten ist, das dieser Eintrittspreis für bis zu 5 Tage gilt.
Das Camping kostet in staatlichen Camps 15 US$, etwas Holz für ein kleines Feuer ist in diesem Preis bereits enthalten.
Besonders empfehlenswert ist hier das Sinamatela Camp. Es ist sehr schön auf einem Berg gelegen und bietet von den meisten Stellplätzen eine sehr gute Sicht über die weite Ebene.
Außer der großen Camps besteht die Möglichkeit auf Picnic Sites zu campen. Diese müssen im vorraus (im Main Camp, Sinamatela Camp oder Robins Camp) gebucht werden. Normalerweise kosten die Picnic Sites 150 US$ bei exklusiv Nutzung, mit etwas Diskussion ist es aber meist möglich dort für 25 US$/Person zu übernachten. Besonders schön ist hier die Picnic Site am Masuma Dam, mit eigenem Wasserloch. Empfohlen wurden uns auch noch mehrfach die zwei Kennedy Picnic Sites, wir waren jedoch nicht dort.
Außer den staatlichen Camps gibt es auch mehrere private Camps, die teilweise keine Schranken an den Eingängen haben. Dort ist es möglich morgens vor der offiziellen Gateöffnung loszufahren und abends längere Gamedrives durchzuführen.

Mana Pools NP

Dieser wunderschön am Sambesi gelegene Nationalpark ist der einzige große Nationalpark in ganz Afrika mit den Big Five in dem man das Fahrzeug verlassen und die Gegend zu Fuß erkunden darf.
Pro Tag kostet der Aufenthalt im Mana Pools NP 20 US$/Person (gilt bis 18 Uhr des Folgetags). Zusätzlich sind bei jedem Besuch 15 US$ pro Fahrzeug zu bezahlen. Ca. 7 km vor dem Gate muss in Marongora ein (kostenloses) Permit in dem Wildlife Office, direkt an der Strasse, geholt werden.
Camping kostet in dem direkt am Sambesi gelegenen Camp 20 US$/Person, für nicht direkt am Fluss gelegene Stellplätze und 100 US$/Stellplatz direkt am Fluss. Einzige Ausnahmen bieten hiervon die Stellplätze 1 und 2, die direkt am Fluss liegen und trotzdem nur 20 US$/Person kosten (diese am besten im Internet vorbuchen!). Durch das Camp ziehen regelmäßig große Elefanten- und Büffelherden, Hyänen, Honey Batcher und andere Tiere.

Harare

In Harare fühlten wir uns, im Gegensatz zu anderen afrikanischen Großstädten zu jeder Uhrzeit relativ sicher.
Campen kann man in der „It’s a small world Backpackers Lodge“ in der Ninth Street, Ecke Five Ave. Allerdings steht man, wie sooft in Simbabwe auf dem Parkplatz. Es sind auch mehrere Zimmer für Backpacker vorhanden. Der Eigentümer ist sehr nett und stets um Verbesserung und Weiterentwicklung bemüht.
Von dem Backpacker sind die Innenstadt und die Botschaft von Mosambik (Transit- Single- und Multipleentry Visum kosten jeweils 50 US$/Person, Ausstellung innerhalb eines Tages) gut zu Fuß zu erreichen.

Hier findet Ihr eine Preisliste für alle Nationalparks in Simbabwe, inklusive Campingkosten und Preise für die Trophäenjagd.

Über den Autor

Patrick ist für alles was mit dem Hanomag zu tun hat und die Verpflegung zuständig. Bei dem Blog kümmert er sich v.a. um die technischen Belange, Infoartikel und Kochrezepte.

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