Visumsverlängerung in Tansania

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Nach zwei schönen Wochen, müssen wir uns von Patricks Eltern verabschieden und treffen Overlander nach acht Monaten wieder. Wir wechseln den Campingplatz  und ziehen vom Kipepeo ins Sunrise Resort um und verlängern unser Tansania-Visum im Immigration Office kostenlos um vier Wochen.

Zurück vom Mikumi Nationalpark gehen wir mit Patricks Eltern im Kipepeo essen. Danach gehen sie ziemlich früh ins Bett. Sie haben sich tapfer geschlagen in den afrikanischen, öffentlichen Verkehrsmittel aber jetzt sind sie geschafft. Bevor sie am 28. August 2011 nach Hause fliegen haben sie noch einen Tag zum relaxen am Strand. Abends kommen Magdi und Alex beim Camping vorbei, die wir in Ägypten kennengelernt haben – die ersten Overlander die wir überhaupt getroffen haben. Sie campen nebenan im Sunrise Resort und haben den Hanomag stehen sehen. Mit ihnen sitzen wir noch lange gemeinsam mit den Berlinern Bernd und Elke zusammen und tauschen Reiseerfahrungen aus. Immerhin ist das letzte Treffen acht Monate her. Inzwischen haben wir entdeckt, dass es zwischen dem Kipepeo und dem Sunrise Resort eine lokale Bar gibt, bei der das Bier günstiger (2000 Tsh) als in den Resorts (Kipepeo 3500 Tsh /Sunrise: 3000 Tsh)  ist. Hier verbringen die Standhändler ihren Feierabend. Aber dort belästigt einen keiner, denn da ist eben Freizeit. Die Leute sind alle total nett und es macht Spaß ein kleines Schwätzchen mit ihnen zu halten. Wir holen unser Bier da und legen es bei uns in den Kühlschrank, denn bei der lokalen Bar ist das Bier nicht wirklich kalt.

 Sundowner aufm Strand

Sundowner am Strand in Dar Es Salaam
Zum Sonnenuntergang stellen wir einen Tisch direkt auf den Strand und lassen es uns bei einem Bier gemeinsam mit Patricks Eltern gut gehen. Danach feiern wir Abschied bei einem indischen Essen im Sunrise. Ein letztes gemeinsames Geburtstagsfrühstück für Patricks Mutter läutet das Ende von zwei schönen Wochen ein: Patricks Eltern müssen mit dem Taxi zum Flughafen. Wir ziehen anschließend auf den Campingplatz im Sunrise um, dort gibt es auch Internet umsonst und sogar Strom am Auto. Denn Alex hat ein Verlängerungskabel zur Steckdose im Bad gelegt und wir können uns bei ihm einstecken. Es gibt auch keinen Zaun, der den Blick aufs Meer stört. Dafür ist es mit 10.000 Tsh pro Person etwas teurer als im Kipepeo. Nur in Dollar zahlen sollte man nicht, denn dann verlangen Sie 10 US $ pro Person. Deswegen hatten wir den Campingplatz für uns erst ausgeschlossen, weil uns immer der Dollarpreis genannt wurde. (Der Umrechnungskurs liegt bei 1 US $ = 1600 Tsh). Alex kann uns einen Bohrer leihen, so dass wir am nächsten Tag den Spannungswandler einbauen können, den Patricks Eltern mitgebracht haben. Damit können wir dann unsere Solarbatterie im Koffer zusätzlich beim Fahren mitladen. Wir haben im Koffer 12 Volt und vorne startet der Hanomag mit 24 Volt. Unser neuer Spannungswandler wandelt den Strom von 24 auf 12 Volt und fungiert zusätzlich als Laderegler, damit die Solarbatterie optimal geladen wird.

 Kostenlose Verlängerung unseres Tansania-Visums

Von Alex und Magdi erfahren wir, dass wir das Tansania-Visum kostenlos um einen Monat beim Immigration Office (Ecke Ghana Ave/Ohio Street) verlängern können. So fahren wir am Montag gleich in die Innenstadt. Der Mitarbeiter von der Immigration ist freundlich, bittet uns aber mit Kopien von unserem Reisepässen und allen Tansania-Stempeln wiederzukommen. Das ist schwierig, denn es ist mal wieder Stromausfall. Das merkt man schon am ohrenbetäubenden Geräusch der vielen Generatoren, die fast vor jedem Geschäft stehen. Wir müssen bei vielen Copy-Shops fragen, bis wir einen finden, der in der Lage ist uns die Kopien zu machen. Warum das bei den anderen trotz Generator nicht möglich ist, bleibt uns ein Rätsel. Damit stehen wir dann nochmal am Schalter der Immigration. Zum x-ten Mal auf dieser Reise müssen wir ein Formular ausfüllen, die immer dieselben persönlichen Daten abfragen. Der Mitarbeiter macht uns darauf aufmerksam, dass das verlängerte Visum ab heute gültig ist, auch wenn unserer anderes Visum noch eine Woche läuft. Er teilt uns mit, dass wir es auch in jeder anderen größeren Stadt verlängern können. Für uns reichen drei Wochen dicke und gehen lieber nach dem Prinzip: „Was man hat, das hat man.“ So oder so werden wir auf jeden Fall nochmal die Straßensteuer von 25 US $ an der Grenze nachzahlen müssen. Danach gehen wir endlich unsere kenianischen Schilling, die wir noch übrig haben, in Tansania Schilling umtauschen. Das geht ohne Probleme zu einem akzeptablen Kurs bei jedem Wechselbüro.

Über den Autor

hatte schon immer Fernweh. Als digitale Hanomadin hat sie das Reisen zu ihrem Lebensstil gemacht. Auf runterwegs.de teilt Sie mit Dir Reiseerfahrungen, Reisetipps und was ihr sonst noch in den Sinn kommt.

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